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Der Krieg der Knöpfe von Louis Pergaud
Der Krieg der Knöpfe
Das Buch „Der Krieg der Knöpfe“ ist ein Roman des französischen Schriftstellers Louis Pergau, der auch erfolgreich verfilmt wurde. Das Buch handelt von zwei verfeindeten Jungengruppen aus den Städten Longueverne und Velrans. Als eine Jungengruppe während einer Schlacht einen der Gegner gefangen nimmt, schneidet ein Junge namens Lebrac diesem ihm alle Knöpfe ab. Bei dem nächsten Übergriff ereilt Lebrac jedoch das gleiche Schicksal ,und er bekommt von seinem Vater eine Tracht Prügel. Da ihm dies jedoch schon oft passiert ist, macht es ihm wenig aus und die Kämpfe werden fortgesetzt. Leblanc kommt auf die Idee, dass seine Bande beim nächsten Kampf gegen die Jungen aus Velrans nackt antreten sollen. Dies bedeutet für sie zwar den Sieg, aber sie können diesen aufgrund der Kälte kaum genießen. So kommt Lebranc auf die Idee, dass jeder Geld für Knöpfe und Nähzeug spenden soll, damit ein Mädchen aus dem Dorf die Kleidung flicken kann und die Jungen zu Hause keinen Ärger bekommen. Die Jungen richten nach den Idealen der französischen Revolution dafür eine gemeinsame Kasse ein. Doch als einer der Jungen aus Lebracs Gruppe nicht mehr mitmachen möchte und mit Lebranc deswegen aneinandergerät, verrät er den Gegnern, wo seine Bande ihre Hütte hat. Diese wird zerstört und Lebranc, welcher von zuhause ausreißt, wird auf ein Internat geschickt. Dort trifft er auf den Anführer der gegnerischen Bande, mit dem er sich befreundet. Beide beschließen, dass ihr Leben anderes verlaufen soll als das ihrer Väter. Der spannende Roman ist ein auch heute noch lesenswerter Kinderbuchklassiker.
Louis Pergaud:
Der Schriftsteller Louis Pergaud wurde vor allem für seinen Roman „La Guerre des Boutons“ – „Der Krieg der Knöpfe“ bekannt. Louis Pergaud wurde 1882 im französischen Belmont geboren und starb 1915 im Krieg, in dem er der Französischen Armee als Leutnant diente. Er lag mit einer Kriegsverletzugn im Lazarett, als dieses zerbombt wurde. Die Überreste des Autors wurden nie gefunden. Der Franzose war eigentlich Grundschullehrer, doch er begann schon in jungen Jahren zu schreiben. Bereits im Alter von 28 Jahren bekam er den Preis Goncourt für seine Novellensammlung „De Goupil ´s Margot“ verliehen. Diese Sammlung enthielt verschiedene Geschichten über Tiere. Sein berühmtes Werk, „der Krieg der Knöpfe“, erschien 1912 und schilderte autobiografische Erlebnisse, die der Autor im Alter von 12 Jahren hatte. In dem Roman beschäftigte er sich mit seiner Heimat. Er spielt um das Jahr 1893 in den beiden kleinen französischen Dörfern Velrans und Longeverne. Die Jungen beider Dörfer kämpfen schon seit Generationen gegeneinander und als Trophäen schneiden sie die Knöpfe der Jacken ihrer Gegner ab. Hier erinnerte er sich wohl an die Kämpfe zwischen pubertierenden Jungen in der Schulzeit. Der Roman beschreibt die Kämpfe der Jungen und ein Ereignis, das ihnen das Kämpfen schließlich verbietet. Oft wurde Pergaud auch als "Balzac für das einfache Volk" bezeichnet.